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Unsere Route

Sonntag, 9. März 2014

Warnung vor Wendekreisen Campervermietung

Was könnte Neuseeland so schön sein. Allerdings haben wir bei Auswahl der Vermietungsfirma für unseren Campervan einen riesen Fehler gemacht. Wir sind auf die Firma WENDEKREISEN reingefallen. Das hat zum einen dazu geführt, dass wir jetzt mit einem kaum funktiontüchtigen 10 Jahre alten Mitsubishivan mit fast 400.000 km Laufleistung (bei einem 2 Liter Benzinmotor!) versuchen müssen über die Runden zu kommen und zum anderen werden wir auch noch um die SB-Summe unserer Versicherung, immerhin umgerechnet 1000,- Euro betrogen.

Natürlich wird diese Firma von einem ausgewanderten Deutschen geführt, was vermutlich unterschwellig sogar zur Auswahlentscheidung beigetragen hat. Das der gute Mann in Internetforen des öfteren als "rude" ,"unfreundlich" und "cholerisch" bezeichnet wird, hatten  wir vorher leider nicht wahrgenommen.

Bei der Fahrzeugübergabe führte uns eine Angestellte, nachdem wir schon eine Stunde nach der vereinbarten Zeit hatten warten müssen um dss Fahrzeug rum, vrrmittelte dabei den Eindruck von eher unwesentlich Routine. "Don't look at the tiny ones" ließ sie uns wissen und kreuzte auf dem Übergabezettel mit den festgestellten Vorschäden schnell ein paar Dellen und Kratzer an. Man bekam also das Gefühl man müsste selbst gar nicht mehr so genau schauen, außerfem wollte man ja jetzt endlich auch loskommen. Das bei der Einweisung sonst vor allem im Vorderrgrund stand darüber zu informieren, welche Penalties man für den Verlust verschiedener Ausrüstungsteile zu zahlen hat, hätte uns stuzig werden lassen müssen, tat es aber leider nicht. Z.b. 50$ für den Vrrlust eines selbstkopierten "Gebrauchsanweisung" mit ein paar Seiten !

Also schnell alles unterschrieben und los.

Nach ein paar km merkten wir in welchem fahrenden Witz mir unterwegs waren. Kleinste Steigungen nötigen zum rückschalten in den 3, oft in den 2. Gang, was das kleine Motörchen zwar lauter werden lässt, die Karre aber leider nicht beschleunigt. Der Spritvetbrauch steigt allerdings ins Unermessliche. Und Benzin ist hier noch teurer als in D.  Das wäre je alles noch unter Pech abzuhaken, den nicht jeder Mieter kann das Glück haben ein neueres Modell mit ausreichender Motorisierung zu bekommen (obwohl, bei anderen Vermietern schon), aber dann wurde es echt unerfreulich. Die zu alten oder unterdimensionierten Stoßdämpfer führen dazu, dass jeder Stoß von der Straße direkt in die Karosserie und den Rücken der Fahrer geht. Da zudem die Sitze total runtergesessen sind, wird hier leider auch nicht gefedert. Man bekonnt also unweigerlich Rückenschmerzen. Als am 3 Tag dadurch die Windschutzscheibe riss, ein Steinschlag war nicht zu erkennen, reichte es. Wir riefen an, schilderten unsere Wahrnehmung zum Auto und wollten ein anderes. Das "wäre kein Problem des Autos, sondern unseres" war die Antwort des Inhabers. Wir sollten am nächsten Tag zwischen 11. Und 12 Uhr zum Wechseln der Windschutzscheibe auf unsere Kosten, da nicht in Versicherung enthalten, vorbeikommen.

Jetzt wussten wir wo der Hase langläuft. Sonja viel dann ein Ereignis bei der Übergabe wieder ein als die Bedienstete den Rundgang mit ihr machte. Sonja wiess die Angestellte auf einen Riß in der Tür hin. "Dieser sei bekannt und müsse nicht vermerkt werden" war die Antwort. Erst 2 Tage nach Übernahme hatte wir bemerkt, dass es nicht nur ein Riss war, sondern die untere Kante der Tür umgebogen, was auf dem ersten Blick bei einem fremden Auto leider leicht zu übersehen war. Daher baten wir die diensthabende Angestellte diese Macke nachzutragen im Protokoll. Diese verwies nur darauf, dass wenn es vorher nicht im Protokoll stand, der Schaden auch vorher nicht da war. Wir bestanden darauf, dass die Kollegin von der Übergabe diesbezüglich angerufen wird.   Diese berief sich aber ebenfalls nur auf das vorherige Protokoll und konnte sich an das Gespräch mit Sonja nicht erinnern. Somit sei der Schaden von uns zu bezahlen.  Das nenne ich mal astreinen Betrug. Der Verdacht liegt nahe, dass dieser Türschaden schon durch ein paar unserer Vormieter gezahlt worden ist.

Da auch vehemente Diskussion zu keinem Ergebnis führte, sich der Besitzer trotz hörbarer Stimme aus dem Werkstattbereich verleugnen lies, zahlten wir die Windschutzscheibe und fuhren ab. Natürlich erst nach stundenlanger Wartezeit, denn am Vortag nach unserem Anruf hatte natürlich niemand den Scheibenaustauschdienst bestellt, sondern erst als wir um 11.30 Uhr vor der Tür standen.

Wir könnten uns davon jetzt den kompletten Urlaub versauen lassen, haben uns aber vorgenommen dies nicht zuzulassen. Wir werden sehen wie die Sache bei Rückgabe des Fahrzeuges ausgeht.

Vor Wendekreisen Campers sei jedenfalls eindringlich gewarnt.

DölLi

1 Kommentar:

  1. Mensch, warum habt Ihr die Kiste nicht eingetauscht fuer ein besseres Model??? Haettet es gleich zurueckgeben sollen, als Ihr fuer die Windschutsscheibe sowieso wieder Aucklangd wart. Na Ja....
    Bitte eine email fuer George und Denise in Sydney schreiben - wenn Ihr interessiert seid, den "lokalen Flavor" gezeigt zu kriegen. Love Papa

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