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Unsere Route

Samstag, 22. März 2014

goldene Strände und eisige Gletscher

So, jetzt mal die ersten Eindrücke von der Südinsel. Wellington hatte uns mit Regen und Wind verabschiedet. Die Fähre hat uns zuverlässig über die Cookstreet geschippert und pünktlich zur Einfahrt in die Marlborough Sounds der Südinsel ließ sich auch die Sonne blicken und eine Gruppe Delfine tauchten in der Nähe unserer Fähre auf. Besser konnte man ja nicht willkommen geheißen werden.

Dixi wird in der Fähre verstaut.
Cookstreet Fähre
Deie Südinsel empfängt uns mit Sonne und türkisfarbenen Wasser
Im Hafenstädchen Picton haben wir dann nur unsere Vorräte aufgefüllt und sind weiter in die Marlborough Sounds gefahren. Ein Labyrinth aus Inseln, sehr hübsch anzuschauen. Hier scheinen viele besserverdienende Neuseeländer ihre Wochenendhäuschen zu haben.  Nach kurvenreicher Fahrt haben wir einen kleinen schnuckeligen Campingplatz direkt am Wasser gefunden und dort die erste Nacht auf der Südinsel verbracht.

Am nächsten Morgen sind wir früh aufgebrochen, um den Abel Tasman Nationalpark zu erreichen. Kurz vor unserem Ziel haben wir in einen kleinen Örtchen namens Takaka einen Zwischenstopp eingelegt, um uns was Leckeres für zwischendurch zu gönnen.  Dieser Ort war ein Idyll für Hippieaussteiger und alternativ Angehauchte mit lauter kleinen, liebevoll eingerichteten Lädchen, die zum Stöbern einluden. Dort haben wir auch unser Restaurant "Dangerous Kitchen" gefunden. Der Name hatte uns neugierig gemacht und so wagten wir es. Zwei Worte: ein Traum! Der Name ist Programm, denn wer hier einmal gegessen hat will immer wieder hin.

Gefährliche Küche in Takaka
Nachdem wir uns gestärkt hatten, fuhren wir weiter zu unserem Tagesziel den Abel Tasman Nationalpark. Der Weg führte uns mit Dixi eine Stunde lang über eine kurvenreiche Schotterpiste und einigen Bergen endlich ans Ziel. (Gut gemacht Dixi!) Uns begrüßte ein wunderschöner Strand mit "goldenem" Sand. Kein Scherz, solch eine Farbe habe ich noch nie gesehen. Daher wahrscheinlich auch der Begriff "Golden Bay" für diese Region. Wir suchten uns natürlich einen schönen Platz mit direktem Zugang zum Strand und mussten dann auch gleich erstmal eine Runde baden. Einfach genial!

Sonnenaufgang in der Golden Bax
Am nächsten Morgen stand der Abel Tasman Costal Track auf der Tagesordnung. Ein wunderschöner Track durch den Urwald immer an der Küste entlang und zwischendrin zwei wunderschöne einsame Buchten, die wir gleich für eine Schwimmpause ausnutzen. So saubere Strände und sauberes Wasser wie hier in Neuseeland habe ich noch nie gesehen.  Kein Müll,  kein sonstiger Dreck. Einfach unglaublich, dass es so etwas noch gibt auf unserer Erde. Aber krönender Abschluß unserer Wanderung war eine kleine Kolonie von Pelzrobben.

Ausblicke auf dem Abel Tasman Costal Track
Baumfarne und Strände, das ist Abel Tasman Nationalpark
Auch die Möwe hat sich ein schönes Plätzchen gesucht. 
Strände ganz für uns allein.
Begegnung am Strand. Gestrandeter Wal und Kormoran
Weiter ging es dann die Westküste entlang immer auf der Route 6. Nächster Halt waren die sogenannten "Pancake Felsen", wo Mutter Natur sich mal wieder was Besonderes ausgedacht hat und durch Meer und Wind die Felsen so geformt hat als ob hier tausende von Pfannkuchen übereinander gestapelt an der Küste stehen.

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Heute ging es dann die Küste weiter entlang nach Süden auf die Westseite der Southern Alpes, wo vom höchsten Berg  Neuseelands, dem Mount Cook, die Gletscher "Franz Josef" und "Fox" sich ihren Weg bis an den Rand des Waldes bahnen. Aber ehrlich gesagt, wer vor wenigen Wochen noch ehrfurchtsvoll vor den Eisriesen des Los Glaciares Nationalpark in Patagonien stand, der kann über die beiden Kleinen hier nur müde lächeln. Das Verhältnis zwischen Patagoniens Eisriesen und den Gletschern Neuseelands ist ungefähr das Gleiche wie dasjenige zwischen den Gletschern Neuseelands und einem Eis am Stiel.

Der Pappkamarad brauchte Unterstützung
DölLine und das Gletscherchen
Mag sein, dass wir da ein bißchen verwöhnt sind.

Viele Grüße

DölLine + DölLi


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