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Unsere Route

Samstag, 8. Februar 2014

Die Türme von Paine

Die Ströme aus Eis im Natinalpark Los Glaciares haben wir verlassen. Es ging weiter nach Süden durch die Pampa und dann bei Cerro Castillo wieder über die Grenze nach Chile.
Lustig, da fährt man Stunden durch das Nicht und über 100 km wird auf Schildern die nächte "Ortschaft" angezeigt, dann erreicht man diese und sieht das ... nur das!

Mitten im Niergendwo

Ziel waren die Türme von Paine, die Torres del Paine. Ein gewaltiger Anblick ist dieser Gebirgsstock, allerdings auch berüchtigt für das Wetter. Alle 4 Jahrszeiten an einem Tag sind keine Seltenheit. Auch uns empfingen die Torres nach einem Regenschauer eher abweisend, wenn auch schön schaurig fotogen.

Die Türme von Paine
Wir liessen uns den Spaß nicht verderben.


Am nächsten Tag haben wir das große Gepäck geschultert, denn wir wollten den Torres ein Stück näher kommen, mit dem Katamaran über den Lago Pehoe übersetzen, und einem Tal zwischen den Türmen folgend bis zu einem Campingplatz wandern, dort übernachten und am nächsten Tag dann zurückkehren.

Unterwegs im Torres del Paine
Um das Gewicht möglichst klein zu halten, haben wir nur eine Isomatte mitgenommen und das am Abend gleich bereut, denn da oben war es kalt, ohne Isomatte war an Schlaf im Zelt nicht zu denken, also haben wir das Kunststück vollbracht zu zweit auf einer Isomatte die Nacht zu verbringen. Wer hier an Romantik denkt, liegt leider falsch. Ihr könnt es ja mal zuhause probieren!
Die Nacht haben wir irgendwie rumgekriegt, um 6 Uhr aus dem Zelt geguckt... und was sieht man da... am Morgen glüht die Wand gegenüber in der aufgehenden Sonne. Toll!

Der Berg glüht in der aufgehenden Sonne
Im Nationalpark Torres del Paine, der über hundert Jahre eine Schaffarm war, bevor das Gebiet unter Schutz gestellt wurde, gibt es wieder viele der ursprünglich dort lebenden Tiere, Kondore kreisen um die Giepfel. Pumas haben wir diesmal leider nicht gesehen, dafür wieder viele freundliche Guanakos, wovon eines, wie auf Bestellung vor großer Kulisse für uns geposed hat.

Die Show gehört Ihm ganz allein.

Der Rest der Familie. 
Die Torres del Paine waren uns drei ganze Tage wert, auch wenn wir damit jetzt schon seit 7 Nächten non stop zelten, aber die Ausblicke sind einfach zu schön, um sie gegen das nächstbeste Hotelbett einzutauschen.

Diese Brücke ist gesperrt.

Die Türme zeigen sich versöhnt.
Morgen bleiben wir noch einen Tag hier und dann geht es weiter nach Süden durch die Ultima Esperanza nach Puerto Natales.

Viele Grüße

DölLi & DölLine

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