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Unsere Route

Dienstag, 14. Januar 2014

unterwegs im Seengebiet

Seit 3 Tagen sind wir im Seengebiet unterwegs. Von Puerto Montt haben wir uns Richtung Norden auf gemacht.  Die Landschaft ist einfach grandios.  Seen, Flüsse und Vulkane.  Auf dem Weg zum Vulkan Osorno sind wir auf eine Gruppe chilenischer Oldtimerfans gestoßen.




Wir haben dann Halt gemacht, weil wir die Wasserfälle von Petrohue mit dem Osorno im Hintergrund sehen wollten und das Wetter hat mitgespielt, seht selbst.




Die erste Nacht haben wir dann gleich mal ausprobiert,  wie wir uns als Camper so machen. Dabei haben wir gleich die erste wirklich "gefährliche" Situation überstanden. Kaum war Zelt aufgestellt, schnappt sich Sonja einen Topf um aus dem nahen See kaltes Wasser zu holen um ein Bierchen darin kalt zu stellen und stolpert volle Lotte über die Zeltschnur! Eigendiagnose: Hand geprellt. Tja, dass Outdoor-Leben hat so seine Tücken. Während die chilenische Großfamilie nebenan ein halbes Schwein gegrillt hat, haben wir unser Kochset mit Spaghetti mit Tomaten-Knoblauch Soße, auf offenem Feuer gekocht, eingeweiht. Auch lecker.



Am nächsten Morgen aus dem Zelt geguckt ... und was sieht man da ...

Vulkan Tronador, 3500 Meter 


Atemberaubend!

Weiter gings nach Cochamo, wo wir uns 5 Stunden durch einen gemäßigten Bergurwald gekämpft haben. Pumas, die es dort geben soll, haben sich uns nicht gezeigt, dafür aber unzählige Kollibris, die von einer Blüte zur nächsten schwirrten. Leider zu schnell um sie auf ein Foto zu bekommen. Auf der Tour waren ein paar lustige Brücken über den Fluss zu meistern.

DölLine und die Hängebrücke

DölLi und der Baumstamm
Was mit den Kollibris nichtgeklappt hat, hat dann mit Geiern umso bessergeklappt. Das tote Pferd war zu verlockend, als das sie sich von mir hätten stören lassen.



Weiter ging es dann auf Schotterpisten durch wirklich unglaublich schöne Landschaften. Ich befürchte, dass können meine Bilder gar nicht wiedergeben. Ich probier es mal.


Eigentlich hatten wir gedacht, hier oben im Seengebiet wären noch mehr Menschen und weniger freie Räume als dann Patagonien.  Wahrscheinlich ist das auch so, aber mit den Augen von Europäern gesehen, ist hier unheimlich viel unberührte Natur.

Unterwegs haben wir zwei chilenische Studenten mitgenommen, beide mit ihren Gitarren während der Semesterferien als Backpacker unterwegs. Mit ihnen konnten wir ein paar spanische Wörter aus der Bedienungsanleitung unseres Pick-Up klären, sodass ich jetzt auch den Four-Wheel Drive einschalten kann :-)

Wir sind jetzt heute in Hornopiren angekommen und setzen Morgen mit der Fähre über den Fjord nach Nordpatagonien. Dort beginnt sie dann, die Careterra Austral, die Straße,  die uns 1500 km immer weiter nach Süden bringen wird. Wir sind schon sehr gespannt.

Liebe Grüße an euch alle.

DölLi & DölLine

Kommentare:

  1. Hey hey hey, das sieht ja schon richtig Klasse aus, soviel Gegend und weit und breit keine Menschen, herrlich!
    Was soll da noch kommen? Und jetzt da Euer roter Kumpel auch auf "allen Vieren" unterwegs ist (toll gemacht Stefan) kann nichts mehr passieren. Es sei denn ... habt Ihr Euch schon nach Tankstellen umgesehen, ich mein ja nur....

    Also das sieht bisher echt gut aus, weiter so!

    Ciao Euer Zeuge :-)

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  2. Hi Ihr Zwei !

    Stefan: ich kann mich daran erinneren,wie du in der Havanna-Bar den Wunsch nach solchen Bildern beschrieben hast ! Geiiiiiiiilllllll !!! Und Sonja soll a weng ufbass bo dos se hi waggelt, Met ihre schwemmföss ! :-))

    LG ans andere Ende der Welt

    Jeanette und Timo

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  3. Danke für eure netten Kommentare. Grüsse sus Coyhaique.

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